AHDS - in der Familie


Die Eltern von Max haben wieder einen Termin bei der Klassenlehrerin. Dort waren sie in den letzten Jahren schon öfters zu Gast! Das Verhalten von Max stellt im Unterricht immer wieder ein Problem für die Klasse dar. Max springt immer wieder im Unterricht auf, bekommt Wutanfälle, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt und stört durch sein Verhalten massiv den Unterricht. Auch seine Organisation lässt sehr zu wünschen übrig. Häufig vergisst er seine Unterrichtsmaterialien und die Hausübungen werden auch meist nicht zeitgerecht abgegeben. Immer wieder tritt die Lehrerin an die Eltern heran, teilweise wird den Eltern die Schuld an Max Verhalten gegeben bzw. werden kostspielige Therapien angeboten. Wirkliche Hilfe und Unterstützung durch die Schule gibt es leider oft nicht….


Eltern sind oft der Kritik von seitens der Familie, Kindergarten- und Schule ausgesetzt. Oft wird ihnen vorgeworfen sich nicht genug um das Kind zu kümmern, nicht streng genug zu sein und überhaupt sämtliche Erziehungsarbeit zu vernachlässigen...


Was sind die größten Sorgen und Probleme der Eltern:

  • keine Einsicht, Regeln müssen mehr als 100 mal wiederholt werden
  • hört nicht zu und schaltet auf Durchzug
  • dauernde Diskussionen
  • oft Streit zwischen den Eltern wegen Erziehungsfragen
  • alles muss sofort sein, abwarten ist sehr schwierig
  • verbreiten oft Chaos
  • oft Ausraster und Wutausbrüche
  • verliert sehr oft Dinge (Schlüssel, Handy, Schulsachen …)
  • übernimmt keine Verantwortung
  • ständig motorische Unruhe bzw. verträumt 


Eltern von Kindern mit ADHS stehen diesen Problemen oft hilflos gegenüber. Sie möchten gerne helfen, wissen nicht wie. Der Umgang mit Kindern erfordert häufig eine Umkehr vom aktuellen Erziehungsverhalten.

Welche Unterstützung  brauchen Eltern von ADHS Kindern?

Eltern von ADHS-Kindern haben oft schwierige Aufgaben zu lösen. Als engste Bezugspersonen sind sie in den verschiedensten Rollen gefordert: Tröster, Mutmacher, Schiedsrichter,  Grenzensetzer, Zuhörer … . 
Viele Mütter und Väter machen sich daher ständig Sorgen, grübeln und können auch Nachts nicht abschalten. Das ist manchmal sehr anstrengend. Die Begleitung eines ADHS-Kindes kostet oft jede Menge Energie!

Es ist daher besonders wichtig und hat nichts mit Egoismus zu tun, dass Eltern auch an die eigenen Bedürfnisse denken, denn mit einem leeren “Akku” kann man kein ADHS-Kind unterstützen. Sich Strategien zur Stressbewältigung zu überlegen, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Entspannungsübungen und Meditation tun schließlich jedem gut!

Für beide Elternteile ist von großer Bedeutung, dass wenn sich sich über den gemeinsamen Erziehungsstil und die Ziele einig sind und sich die verschiedenen Aufgaben teilen. Mutter und Vater achten auf gegenseitige Erholungsphasen und wechseln sich mit den Zuständigkeiten ab. 

Hilfe durch ADHS-Coaching oder der Austausch in Elterngruppen ist für viele Eltern eine große Unterstützung, es hilft schließlich immer, wenn man weiß mit seinen Sorgen nicht alleine zu sein.

Ich unterstütze, berate und coache Sie gerne, um....

  • Ruhe und Struktur in Ihren Familienalltag zu bringen,
  • den Fokus auf die Talente und besonderen Fähigkeiten Ihres Kindes zu legen,
  • die schwierige Hausübungssituation zu entschärfen,
  • wieder freundlicher miteinander zu reden und weniger zu streiten,
  • wieder schöne und entspannte Zeiten mit Ihrem Kind zu verbringen,
  • und dabei auch noch gut für sich selbst zu sorgen.